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Rassismus und Sexismus im eSports: Die eSports-Organisation Evil Geniuses (EG) hat den Vertrag des Multi-Fighting-Game-Profis Christopher “NYChrisG” Gonzalez aufgelöst, nachdem einige seiner als „unangemessen“ bezeichneten Kommentare aus dem Jahre 2017 erneut aufgetaucht waren. Im Jahr 2017 schrieb NYChrisG auf Facebook: „Schwarze Spielerinnen können nicht spielen und asiatische Spielerinnen geben zumindest vor, dass sie gut sind. So sieht es aus.”

Jetzt folgte die Reaktion von Evil Geniuses via Twitter:

Wir bei EG schätzen jedes Mitglied unserer Community und haben 0 Toleranz für Belästigungen jeglicher Art. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Aussagen von Chris, obwohl sie 2017 gemacht wurden, weiterhin echte, schädliche Auswirkungen auf unsere Community haben.

Evil Geniuses Twitter

Gonzalez tut der Vorfall leid, behauptet aber, sich direkt nach dem Posten der Kommentare vor drei Jahren an EG gewandt zu haben. Dort habe man ihm versichert, dass es keine Probleme gebe. Daher sei es jetzt nicht nachvollziehbar, dass EG seine Entlassung gezielt mit einem Vorfall begründe, über den die Organisation seit 2017 informiert gewesen sei.

Rassismus und Sexismus im eSports kein Einzelfall

Hunderte von Streamern geben an, an #TwitchBlackout teilzunehmen, um auf Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens und Sexismus durch bekannte Persönlichkeiten der eSports-, Spiele- und Streaming-Branche zu reagieren. Mitbegründer und CEO von Twitch, Emmett Shear, gab hierzu unter der Woche ein Statement ab:

Emmett Shear, Mitbegründer und CEO von Twitch: „Wie vielen von Ihnen bekannt ist, haben sich am Wochenende Leute aus der gesamten Branche gemeldet, um ihre Berichte über sexuelles Fehlverhalten, Belästigung und Missbrauch zu teilen. […] Ich möchte Ihnen versichern, dass wir alle Vorfälle untersuchen und Maßnahmen ergreifen und mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten werden. „

Twitch

Bis jetzt wurden mehr als 250 Vorwürfe wegen Missbrauchs, Belästigung, Sexismus und Frauenfeindlichkeit gegen Streamer und Mitarbeiter der Spiele- und Sportbranche erhoben.

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Quellenangaben zu „Rassismus und Sexismus im eSports: Team trennt sich von Spieler“

Evil Geniuses – Bild: Evil Geniuses

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