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Ende 2019 verkündeten die beiden amerikanischen Unternehmer Ariel Horn und Ben Kusin, im Jahr 2020 den ersten US-amerikanischen eSports-TV-Sender live schalten zu wollen. Unter dem Namen „VENN“ (Video Game Entertainment & News Network) soll der neue Sender eine zukunftsweisende Kombination aus eSports, digitalem Streaming und dem klassischen Medium Fernsehen darstellen.

VENN geht live

Jetzt circa 1 Jahr nach der Ankündigung ist VENN live und strahlt die ersten eSports-Shows aus. Der Inhalt des Senders besteht aus eSports Events, Talk Shows und Dokumentationen und wird 24 Stunden am Tag erreichbar sein. Ganze 55 Stunden pro Woche sollen dabei jeweils exklusiv aus dem VENN Studio entspringen. Ziel des Projekts sei es, die massive eSports-Zuschauerschaft besonders in den Vereinigten Staaten ansprechen zu können.

Zu den namhaften Investoren, die bereits insgesamt über 17 Millionen US-Dollar in das Projekt gesteckt haben, gehören unter anderem Twitch, Riot Games, Blizzard Entertainment und Vivendi. Als Partner hat VENN sich Pluto TV, Sling und YouTube TV sichern können.

Bitkraft-Gründer Jens Hilgers gegenüber der Washington Post: „Schaut man sich die Landschaft heute an, zeigen Twitch und YouTube hochtalentierte Spieler, die oft aus ihren eigenen Wohnzimmern produzieren. Während das zwar super authentisch ist, könnte man davon profitieren, die Leiter weiter hochzuklettern. „

Washington Post

Riot-Mitgründer Marc Merrill: „Wenn du jemand bist, der wissen möchte, was am Wochenende im Bereich Gaming so passiert, musst du einiges an Recherche anstellen. Du musst wissen, wo es stattfindet und du musst die dazugehörigen Nischen-Webseiten kennen. Es wird fantastisch sein, einen Ort zu haben, der alles kombiniert. „

Inhaltlich wolle man sich insbesondere mit den Schwerpunkten Gaming, Culture, Entertainment, Music und Lifestyle auseinandersetzen. Dafür sind dedizierte Abteilungen und Formate geplant, die wiederum eigene Schwerpunkte behandeln sollen. Dazu gehören beispielsweise „VENN Arcade Live“, „The Download“, „Guest House“, „Grey Area“ oder das „Dare Package with Austinshow“. Ebenfalls bereits enthüllt sind die Formate „Looking for Gains“ und „The Sushi Dragon Show“.  

In der „Washington Post“ wird das neue Netzwerk schon jetzt als „MTV der Gamer Generation“ bezeichnet. Ob sich VENN mit ihrem Konzept tatsächlich etablieren kann, bleibt abzuwarten. Zu viele haben es bereits versucht und sind dabei gescheitert, um jetzt schon optimistisch zu sein. Das Potenzial allerdings ist kaum zu verleugnen.

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Quellenangaben zu „VENN jetzt gestartet – bekannte Namen und Gesichter“

VENN – Bild: VENN

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